über den Ursprung der Sprache. 23
„«heilen und schwächen." Ich kann es mirhier nicht in den Sinn nehmen, dies große Ver-haltniß, das die Kette der lebendigen Wesen durch-lauft, mit Beispielen zu sichern; ich überlasse je-dem die Probe, oder verweise auf eine andere Ge-legenheit, — und schließe fort:
Nach aller Wahrscheinlichkeit und Analogie las-sen sich also „alle Kunst triebe und Kunst-Fähigkeiten aus den Vorstellungs-kräften der Thiere erklären;" ohne daßman außer ihnen noch blinde Determinationen au-nchmen darf, die alle Philosophie verwüsten. Wennunendlich feine Sinne in einen kleinen Kreis, aufein Einerl-'y eingeschlossen werden, und die ganzeandere Welt für sie nichts ist, wie durchdringendmüssen sie werden! Wenn Vorstellungskräfte in ei-nem kleinen Kreis eingeschlossen, und mit einer ana-logen Sinnlichkeit begabt sind, wie stark müssen siewirken! Und wenn endlich Sinne und Vorstellungenauf Einen Punct gerichtet sind, was kann andersals Jnstinct daraus werden? Aus ihnen also erkläretsich die Empfindsamkeit, die Fähigkeiten und Triebeder Thiere nach ihren Stufen und Arten.
Und ich darf also den Satz annchmen: „die„Empfindsamkeit, die Fähigkeiten und„Kunsttriebe der Thiere nehmen an„Stärke und JnteNsitä t zu, im umge-kehrten Verhältnisse der Größe und„M annigfaltigkeit ihres Wirkungskrei-„se s." Nun aber —
Der Mensch hat keine so einförmige und engeSphäre, in der nur Eine Arbeit auf ihn warten