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I. Pr eis sehr ist
ft, die menschliche Scclcnlehre sehr aufklären kön-nen. Dieser Gesichtspunct ist „die Sphäre derThrere."
Jedes Thier hat seinen Kreis, inden es von der Geburt an gehört, gleich eintritt,in dem cs lebenslang bleibet, und stirbt. Nun istes aber sonderbar, „daß je scharfer die Sin-„ne der Thiere, und je wunderbarer„ihre Kunstwerke sind, desto kleiner ist„ihr Kreis: desto einartiger ist ihr
„Kunstwerk." Ich habe diesem Verhältnissenachgcspüret, und finde überall eine wunderbar-be-obachtete „umgekehrte Proportion zwi-schen der mindern Extension ihrer Be-legungen, Nahrung, Erhaltung, Paa-,,rung, Erziebung, Gesellschaft und ihren„Trieben und Künsten." Die Biene in ih-rem Korbe bauet mit der Weisheit, die Egeriaihren Numa nicht lehren konnte; aber außer die-sen Zellen und außer ihrem Bestimmungsgeschäft indiesen Zellen ist sie auch Nichts. Die Spinne we-bet mit der Kunst der Minerva; aber alle ihreKunst ist auch in diesem engen Spinnraum verwe-bet; das ist ihre Welt, Wie wundersam ist dasJnscct, und wie enge der Kreis seiner Wirkung!
Gegentheils. „Je vielfacher die Ver-richtungen und Bestimmung der Thie-„re; je zerstreuter ihre Aufmerksamkeit„auf mehrere Gegenstände, je unstäter„ihre Lebensart, kurz, je größer und viel-fältiger ihre Sphäre ist; desto mehr„sehen wir i hre S innlich keit sich ver-