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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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I. Pr eis sehr ist

ft, die menschliche Scclcnlehre sehr aufklären kön-nen. Dieser Gesichtspunct istdie Sphäre derThrere."

Jedes Thier hat seinen Kreis, inden es von der Geburt an gehört, gleich eintritt,in dem cs lebenslang bleibet, und stirbt. Nun istes aber sonderbar,daß je scharfer die Sin-ne der Thiere, und je wunderbarerihre Kunstwerke sind, desto kleiner istihr Kreis: desto einartiger ist ihr

Kunstwerk." Ich habe diesem Verhältnissenachgcspüret, und finde überall eine wunderbar-be-obachteteumgekehrte Proportion zwi-schen der mindern Extension ihrer Be-legungen, Nahrung, Erhaltung, Paa-,,rung, Erziebung, Gesellschaft und ihrenTrieben und Künsten." Die Biene in ih-rem Korbe bauet mit der Weisheit, die Egeriaihren Numa nicht lehren konnte; aber außer die-sen Zellen und außer ihrem Bestimmungsgeschäft indiesen Zellen ist sie auch Nichts. Die Spinne we-bet mit der Kunst der Minerva; aber alle ihreKunst ist auch in diesem engen Spinnraum verwe-bet; das ist ihre Welt, Wie wundersam ist dasJnscct, und wie enge der Kreis seiner Wirkung!

Gegentheils.Je vielfacher die Ver-richtungen und Bestimmung der Thie-re; je zerstreuter ihre Aufmerksamkeitauf mehrere Gegenstände, je unstäterihre Lebensart, kurz, je größer und viel-fältiger ihre Sphäre ist; desto mehrsehen wir i hre S innlich keit sich ver-