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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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I. Pceisschrift

den Ursprung der Spruche nicht genug von diesenthicrischen Lauten abgesondert, und gehet also mitden vorigen auf einer Straße.

Diodor endlich und Vitruv, die zu demden menschlichen Ursprung der Sprache mehr ge-glaubt als hcrgeleitct haben, erschwerten sich dieSache dadurch, daß sie die Menschen, erst Zeiten lang,als Thiere, mit Geschrei) in Wäldern schweifen,und sich nachher, weiß Gott, woher? und weißGott, wozu? Sprache erfinden ließen-

Da nun die meisten Verfechter der menschlichenSprachwerdung aus einem so unsichern Ort strikten,den andre, z. B. Süß milch, mit so vielemGrunde bekämpften: so hat die Ak n d emi e diese

Frage, die also noch unbeantwortet ist, und überdie sich selbst einige ihrer vormaligen Mitglieder inMeynungen gelheilt haben, einmal außer Streitwollen gesetzt sehen.

Und da dies große Thema so viel Aussichtenin die Psychologie und Naturordnung des mensch-lichen Geschlechts, in die Philosophie der Sprachenund aller Kenntnisse, die mit der Sprache erfun-den werden, verspricht; wer wollte sich nicht daranversuchen?

Und da die Menschen für uns die einzigenSprachgeschöpfe sind, die wir kennen, und sich ebendurch Sprache von allen Thicren unterscheiden: w»

singe der Weg der Untersuchung sicherer an, als beiErfahrungen über den Unterschied der Thiere undMenschen?Condillac und Rousseau muß-ten über den Sprachursprung irren, weil sie sich