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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
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über den Ursprung der Spruche. 19

in Schwung brachte, das ist, sie bezweifelte. Ge-gen Condillac's Erklärung Zweifel zu finden,war eben kein Rousseau nöchig; nur aber deß-wegen sogleich alle menschliche Möglichkeit der Sprach-ersindung zu läugnen dazu gehörte freilich etwasR 0 uss ea u sc h e r Schwung. Denn weil jener dieSache schlecht erklärt hatte; ob sie also auch garnicht erklärt werden könne? Weil aus Schällen derEmpfindung nimmermehr eine menschliche Sprachewird, folgt daraus, daß sie nirgend anderswoherhat werden können?

Daß es wirklich nur dieser verdeckte Trugschlußsey, der Rousseau verführet, zeigt offenbar seineigner Plan *):Wie, wenn doch allenfalls

, Sprache hätte menschlich entstehen sollen, wie siehatte entstehen müssen?^ Er fangt, wie sein Vor-gänger, mit dem Geschrei) der Natur an, aus demdie menschliche Sprache werde. Ich sehe nicht, wiesie daraus je geworden wäre; und wundre mich,daß der Scharfsinn eines Rousseau sie einenAugenblick daraus habe können werden lassen?

Maupertuis kleine Schrift ist mir nichtbei Händen; wenn ich aber dem Auszuge einesMannes **) trauen darf, dessen nicht kleinstes Ver-dienst Treue und Genauigkeit war, so hat auch Er

^ Ebendaselbst.

") Süßmilch Beweis für die Göttlichkeit ec. Anhang3. S. i ro.

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