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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
Seite
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übet den Ursprung der Sprache. 17

Geburt ist: warum, sage ich, in einer Hy-pothese, die dem Naturgange menschlicher Kennt-niß nachspüren soll, solche unnatürliche Data zumGrunde gelegt werden müssen, mag ihr Verfasserwissen; daß aber auf sie keine Erklärung des Ur-sprungs der Sprache gebauet sey, getraue ich mirzu erweisen. Seine beydcn Kinder kommen ohneKenntnis; jedes Zeichens zusammen, und sieheda! im ersten Augenblicke (tz. 2.)sind sie schonim gegenseitigen Commerz." Und doch bloß durchdies gegenseitige Commerz lernen sie erst,mitdem Geschrey der Empfindungen die Gedanken zuverbinden, deren natürliche Zeichen jene sind."Natürliche Zeichen der Empfindung durch das Com-merz lernen? Lernen, was für Gedanken damit zuverbinden sind? Und doch gleich im ersten Augen-blick der Zusammenkunft, noch vor der Kenntnißdessen, was das dümmste Thier kennet, Commerzhaben? Lernen können, was mit gewissen Zeichenfür Gedanken zu verknüpfen sind? davon be-greife ich wenig.Durch das Wiederkommen ähn-licher Umstande (tz. 3 .) gewöhnen sie sich, mitden Schallen der Empfindungen, und den verschie-denen Zeichen des Körpers Gedanken zu verbinden.Schon bekommt ihr Gedächtniß Uebung. Schonkönnen sie über ihre Einbildung walten, und schonsind sie so weit, das mit Reflexion zu thun,was sie vorher bloß durch Jnstinct thaten," (unddoch, wie wir eben gesehen, vor ihrem Commerznicht zu thun wußten.) Davon begreife ich nochweniger.Der Gebrauch dieser Zeichen erweitertdie Wirkungen der Seele (ß. 4.), und diese vcr-Philos. u« Gcsch. n. Th. B