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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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»4 I. Preis sehr ist

unförmlichen Geschrey der Liebe und Leutseligkeitdieser Amerikaner bis zu Thränen seycn erweichtmorden. Eharlevoix und andere wissen nicht ge-nug den grausenden Eindruck auszudrückcn, den dieKrieges- und Zaubcrliebcr der Nord-Amerikaner ma-chen. Wenn wir später Gelegenheit haben werdenzu bemerken, wie sehr die alte Poesie und Musikvon diesen Naturtönen sey belebet worden: so wer-den wir auch die Wirkung philosophischer erklärenkönnen, die z. B. der alte Griechische Gesang undTanz, die alte Griechische Bühne einst gemacht ha-ben , und überhaupt Musik, Tanz und Poesie nochauf alle Wilde machen. Auch selbst bey uns, bendcneii freylich die Vernunft oft die Empfindung, unddie künstliche Sprache der Gesellschaft die Töne derNatur aus ihrem Amt setzet kommen nicht nochoft die höchsten Donner der Beredsamkeit, die mäch-tigsten Schläge der Dichtkunst, und die Zauber-momenie der Action, dieser Sprache der Natur durchNachahmung nabe? Was ists, was dort im ver-sammelten Volke Wunder tkut, Herzen durchbohrtund Seelen umwälzek? Geistige Rede und Me-taphysik ? Gleichnisse und Figuren? Kunst und kal-te Ueberzeugun., ? So fern der Taumel nicht blindseyn soll, muß vieles durch sie geschehen; aber Al-les? Und eben dies luchste Moment des blindenTaumels, wodurch wurde ^>as? Durch ganz eineandre Kraft! Diese Töne, diese Geberven, jeneeinfachen Gänge der Melodie, diese plötzliche Wen-dung , diese bewegende Stimme was weiß ichmehr ? Bey Kindern, und bey dem Volke derSinne, be» Weibern, bey Leuten von zartem Ge-fühl, bey Kranken, Einsamen, Betrübten, wirken