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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
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der; ihre Nerven kommen in eine gleichmäßige Span-nung, ihre Seele in einen gleichmäßigen Ton, sieleiden wirklich mechanisch mit. Und welche Stäh-lung seiner Fibern, welche Macht, alle Deffnun-gen seiner Empfindsamkeit zu verstopfen, gehört da-zu, daß ein Mensch hiegegen taub und hart wer-de! - Diderot*) meynt, daß ein Blindge-

borner gegen die Klagen eines leidenden Thiersunempfindlicher scpn müßte, als ein Sehender; al-lein ich glaube, unter gewissen Fallen, das Gegen-theil. Freplich ist ihm das ganze rührende Schau-spiel dieses elenden zuckenden Geschöpfes verhüllet;allein alle Beyspiele sagen, daß eben durch dieseVerhüllung das Gehör weniger zerstreut, horchen-der und eindringender werde. Da lauschet er also imFinstern, in der Stille seiner ewigen Nacht, undjeder Kingston geht ihm, um so inniger und schar-fer, wie ein Pfeil, zum Herzen! Nun nehme ernoch das tastende, langsam umspannende Gefühl zuHülfe, taste die Zuckungen, ec fühle den Bruchder sendenden Maschine sich ganz Grausen undSchmerz fahrt durch seine Glieder: sein innrer

Nervenbau fühlt Bruch und Zerstörung: der Lo-

deskon tönet. Das ist das Band dieser Na-t Ursprache!

Ucberall sind die Europäer, Trotz ihrer Bildung«nd Mißbildung, von d^rohen Klagetönen derWilden heftig gerührt worden. Leri erzählt ausBrasilien: wie sehr seine Leute von dem herzlichen,

*) sur Iss L l'usaze äs ceux

vo^erit evs.