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der; ihre Nerven kommen in eine gleichmäßige Span-nung, ihre Seele in einen gleichmäßigen Ton, sieleiden wirklich mechanisch mit. Und welche Stäh-lung seiner Fibern, welche Macht, alle Deffnun-gen seiner Empfindsamkeit zu verstopfen, gehört da-zu, daß ein Mensch hiegegen taub und hart wer-de! - Diderot*) meynt, daß ein Blindge-
borner gegen die Klagen eines leidenden Thiersunempfindlicher scpn müßte, als ein Sehender; al-lein ich glaube, unter gewissen Fallen, das Gegen-theil. Freplich ist ihm das ganze rührende Schau-spiel dieses elenden zuckenden Geschöpfes verhüllet;allein alle Beyspiele sagen, daß eben durch dieseVerhüllung das Gehör weniger zerstreut, horchen-der und eindringender werde. Da lauschet er also imFinstern, in der Stille seiner ewigen Nacht, undjeder Kingston geht ihm, um so inniger und schar-fer, wie ein Pfeil, zum Herzen! Nun nehme ernoch das tastende, langsam umspannende Gefühl zuHülfe, taste die Zuckungen, ec fühle den Bruchder sendenden Maschine sich ganz — Grausen undSchmerz fahrt durch seine Glieder: sein innrer
Nervenbau fühlt Bruch und Zerstörung: der Lo-
deskon tönet. Das ist das Band dieser Na-t Ursprache!
Ucberall sind die Europäer, Trotz ihrer Bildung«nd Mißbildung, von d^rohen Klagetönen derWilden heftig gerührt worden. Leri erzählt ausBrasilien: wie sehr seine Leute von dem herzlichen,
*) sur Iss L l'usaze äs ceux
vo^erit evs.