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Zur Philosophie und Geschichte Theil 2 (1820) Propyläen der Geschichte der Menschheit
Entstehung
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I. Preisschrift

aus wilden Tönen freyer Organe entstanden sey. *)Sonst wäre es sonderbar, daß eben die Buchstabenaus denen, und für die Gott die Sprache erfun-den, mit Hülfe derer er den ersten Menschen dieSprache bcygebracht hatte, eben die unvollkommen-sten in der Welt waren, die wenig vom Geiste derSprache sagen und in ihrer ganzen Bauart offenbarbekennen, daß sic nichts davon sagen wollen.

Es verdiente diese Buchstaben-Hypothese frey-lich ihrer Würde nach nur Einen Wink: aber ihrermannigfaltigen Beschönigung wegen mußte ich ihrenUrgrund entblößen, und eine Sonderbarkeit dabcyerklären, von welcher mir wenigstens keine Erklä-rung bekannt ist. Zurück auf. unsre Bahn!

Da unsre Töne der Natursprache vorzüglichzum Ausdrucke der Leidenschaft bestimmt sind, soistS natürlich, daß sie auch die Elementealler Rührung werden. Wer ists, dem beyeinem zuckenden, wimmernden Gequälten, bey einemächzenden Sterbenden, auch selbst bey einem stöh-nenden Vieh, wenn seine ganze Maschine leidet,dies Ach nicht zu Herzen dränge? wer ist der ge-fühllose Barbar? Je harmonischer das empfindsameSaitenspiel selbst bey Thieren mit andern Thiercngewebt ist: desto mehr fühlen selbst diese mit einan-

*) Die beste Schrift für diese noch zum Lherl unaus-gearbcitete Materie ist natrrrae etserip-

turne conuorclia, Hskn. 1762, die sich von denKircherschen und so viel andern Traumen,wie Alterthumsgeschichte von Mahrchen, unter-scheidet.