Bon Religion,
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sich zum Bundesgenossen, zum Freunde.So und durch andre Vorfälle erwachte in der Mensch-heit die N e l i g i 0 n der Freundschaft, desGa str ccht s , der B u n de str e u e, berge-genseitigen Hülfe. Alle Volker kennen sie,in aller Menschen Herzen ist sie geschrieben. Auchsie erweiset sich durch sich selbst: denn sie istauf Triebe der Natur, auf gegenseitiges Bedürfnisauf die Regel des Rechts und der Billigkeit gebauet.Und lohnt sich selbst, von innen durch Seligkeit,d. i. durch das Gefühl der Freundestreue, der Bil-ligkeit und Großmuth, von außen durch Glück-seligkeit und gutes Vernehmen. Jenesist ihr Erweis; dies ihre Probe.
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Als die menschliche Gesellschaft mit allen ihrenBedürfnissen und Neigungen verflochtner wurde, warauch die Regel des Gewissens, Religion, schwererzu finden. Ja sie verdämmerte beinahe ganz, unterden vielen neuerwachten falschen Trieben. Gesetz-geber suchten Ordnung zu schaffen, d. i. die ver-worrene Figur zu berechnen und wo möglich in eineregelmäßige zu verwandeln. Nach Ort und Zeitsind hierüber viele Versuche gemacht worden, diedeswegen unter einander schwer zu vergleichen sind,weil jeder Versuch seinem Platz zugehörct. Alleaber haben Eine Tendenz, gegenseitige Gewissen-haftigkeit in einer gemischten Volks-gesellschaft als heilig zu begründen.
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Je weniger gemischt diese Gesellschaft, je näher