Lehrmeinungen und Gebräuchen. 36Z
Welt Eine rein-gute Handlung ausgerichtct wor-den," ist eine bloße Gesetzformel, indeß jener reineUnwille, der Satan in unsrer Natur, ein Mäch-tiger ist, dem alle Begierden dienen. — Selbstder jüdische Pöbel, der seinem Jeher hara, (derbösen Art im Menschen) viel Macht beilegt, hatdie Macht desselben, die dem leichtsinnig-frechenPöbel sehr willkommen und brauchbar ist, nicht biszu dieser Höhe erhoben.
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Fürchterlich ist die Macht, die dergleichenScheingebilde über die Phantasie und über das un-bewahrte Herz leichtsinniger, kranker, frecher Men-schen haben. Der Philosoph, der außer dem Tumultder Leidenschaften, vom Anblick roher oder schwacherNaturen entfernt, einsam denket, stellet sich kaumdie Wirkungen vor, die ein zum Scherz personi-sicirter Wortschall „radikales Böse, Satan,der dominus directus und Besitzer der Welr, In-haber des menschlichen Gemülhs u. f." auf denTheil der Menschen habe, der nur in Bildern derPhantasie lebet. Dieser schafft, er realisirtsich dergleichen Phantome. Leset die jüdische Ge-schichte, leset die Geschichte mancher Wilden oderunsrer alten und mittleren Zeiten. Erschreckte euchnicht oft die Macht der Personisication über leb-hafte Gemüther? noch mehr aber der Hang und dieSucht, das Pecsonisicirke sich darzustellen, zu reali-siren? Daher jener abscheuliche, kaum auszurottendeZauber- und Hexenglaube, der, weil er glaubte,auch sah, und die Neigung, Unholde zu sehen, auf