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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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Von Religion,

Lch rm ei nungen entstanden waren, dasSymbolum. Ueber die Taufformel warnämlich die Gl a u b e n s r eg el, allmählich vonder Zeit erbauet, und auf dies bauete man weiter;die kunstreichste Dogmatik kann diesen Ursprungnicht verläugnen. Auch deswegen blieb diese Ord-nung schätzbar, weil sie sich immer doch an dasPrincipium der Religion, Uc b e rz e u g u n g, Ge-wissen, Glauben halten mußte und willkürlichnicht umherschweifen durfte. Wider Willen gleich-sam mußte sie eine iäsa siäsi bleiben.

r3.

Bald aber ward man dieser Einfalt satt; manirrte in Bildwörtern umher, an deren Eins, wohloder übel gewählt, Jeder jetzt seinen Rosen-kranz reihte. So sind die Worte Bund, Haus-haltung, Stände der Menschheit, Licht,Leben, Natur und Gnade, MenschundGott, der alte und neue Adam u. f. zudünnen Papier - Riemen gemacht worden, womitjeder sein alt-neues Karthago umzog und einebisher ungesehene Gottesstadt zu gründen vermeinte.

14.

In manchen dieser Systeme liegt ungemeinviel Poesie; manche wünscht man sogar lieber alsPoeme zu lesen. Wo indessen der genommene Ge-sichtspunkt zu künstlich war, welch ein Talent desDogmatikers konnte verhindern, daß nicht andreVildworte, eben so Helle Tropen, die in den Schat-ten gedrängt und eine Reihe angeführter Stellen,die wie Opfcrthiere herbei gezwungen waren, dagegen