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Von Religion,
entgegen stellen wollten, noch durften. Sie warfenalso Fragen auf, disputirten, unterschieden. IhreBemühung mußt e als ein vom Glauben derKirche unterschiednes, ihm unschädliches Werk erschei-nen , daher sie es auch am liebsten ein Fach werk,ein freies Quodlibet (locus, uräinein guae-stionurn, ^uocililastariuiri, tlrsoluAiain guoä-likötani, e^ltonisrr ssntentiarriiN etc.) nannten.Ausmachen wollten sie mit ihren Fragen und Un-terscheidungen nichts; das sagte schon der NameQuodlibet. „Meyne was dir gefallt, «euri, ciuoälidet." Ware man immer doch bei diesem höfli-chen Namen und bei der clausula: ssuti, ^uoäübet, geblieben!
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Als Luther das Principium der Kirchen-Autoritat umwarf, sielen die drei Stützen des Ge-rüsts, auf welchem die Scholastiker dispulirt hatten,Aristoteles, Concilien und Kirchenva-ter; ihm war die Bibel allein Grund des Glau-bens. Und das mit Recht, da auch die durch Schrif-ten und Tradition herabgekommene Norm, (dasSymbolum,) den Schriften des neuen TestamentsTheils selbst zum Grunde liegt, und in ihnenwesentlich erkenntlich ist, Theils aus ihnen sein achtesVerständniß nimmt, und sie dagegen historisch be-glaubigt. Bibel und Symbolum also wurden dieGewährsmänner des Protestantismus; hatte manneben ihnen die Vor- und Nebenzeit in Lehrmei-nungen auf einmal wegthun können; wie rein hattensich diese Quellen ergiefsen mögen!