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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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348
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Von Religion,

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Wahrheit und ihre unausbleibliche Frucht, Aufopfe-rung und durch sie Erlösung, siegreich an einanderknüpfte, sollte seinen Nachfolgern Vorbild wer-den. „Was schade es , wenn er diesen neuen Freu-denbecher mit ihnen künftig nicht trinke? Er trinkeihn mit ihnen in einer andern Welt und hieniedenscy sein gestiftetes Werk, (abgethanc Jrrlhümer,Gräuel und Sünden) sein Gcdachtniß; zu thatigerFortsetzung dieses Werks auch ihnen ein lebendigesbleibendes Gcdachtniß."

Eine Lehrmeinung, die dies Alles, das Wesender Handlung und Gesinnung Christi, seinen inHellen Worten deutlich erklärten Zweck, übersiehtund auf ein übernatürliches Essen, Trinkenoder gar Blut-Saugen kapernaitisch gerath, *)hat den Geist der Handlung verachtet. **) Schiebe

*) Man kennt das Skandal des Saugekelches in eini-gen alten Kirchen.

**) Nicht Essen, Trinken, Brod als Darstel-lung eines Mensche nkörpers, rother Weinals Darstellung eines zu trinkenden Menschen-bluts waren die lebendige» Punkte der symbo-lischen Handlung; sondern das Brechen einesdürren Brods in kleine arme Stücke, dasUmherreichen eines Kelchs neuenDankes und Segens in einer neuenBundeßge meinschaft. Dies sprach dielebendige Handlung. Den Spott, daß die Chri-sten ihren Gott eßen und sein Blut trinken, hattedie plumpe Lehrmcinung verdient, mit Recht »er-