MM fremde Erinnerungen und Befehle, so vielman will, an die Stelle; es ist nicht mehr ChristusSymbol in seinem Charakter.
5. Mit Recht ward also das Abendmahl nacherlebtem Erfolg des Todes Christi Eucharistie;der Becher in den Händen seiner Nachfolger einBundesbecher der Aufmunterung, des Danks, derHoffnung. Sobald die Lehrmeinung ihn zu einemtobten Andenken machte, das man zur un-wcrlhcn Entsündigung Gott vorzeigte, war derZweck des Instituts dahin, das durch Pönitenzenund Beichtpfennigc, die man daran knüpfte, endlichgar in eine Acharistie, in eine Fundgrube desGeizes, eine Bude der Sündenvergebung, der Frech-
dient : denn sie bekannte ihn ja selbst und konnteihn also nicht widerlegen. Sobald sie, den leben-digen Stifter völlig vergessend, nur an sich selbst,ans Essen und Trinken dachte, Essen undTrinken zum Hauptbegriff und Endzweck derSymbolisation machte und über dies Essen undTrinken eines Leibes, der doch kein Fleisch, einesBlutes, das doch kein Blut war und seyn konnte,theorisirte, war sie ganz außer dem Gesichtskreiseder Stiftung. Bei dieser hatte jeder den dürrenKuchen wie Kuchen, (ein Brod der Trübsal)gegessen, den Wein als Wein getrunken; dieSättigung, (das Essen und Trinken,) lag hiebeiganz seitwärts. Es war M>-w,-«<»-; und wennChristus es ihnen blos gezeigt hätte, so warseine Idee, sein großer Muth symbolisiret.