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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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331
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Lehrmeinungen und Gebrauchen. 33 1

ward viel symbolisiret. Das ganze Fest,in Zeiten angeordnet, da man für die Gemeinheitnicht durch Buchstaben und Reden, sondern durchGebrauche sprach, war selbst ganz Symbol. Allekleine und große Vorrichtungen daran sollten be-deutend seyn; bedeutend auf ewige Zeiten. (2Mos. 12.) *)

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Und da in der alten Schrift ausdrücklich dieWorte vorkamen: ,,wenn deine Kinder dich fragenwerden: was habt ihr da? warum thutihr also?" sollet ihr sagen: d a s i st u. f. „sowurden diese Worte nicht nur ein strenges Gebot zuAuslegung aller Gebrauche,**) sondern auch,als außer Aegypten dies Fest gefeiert wurde, wur-den sie das Signal neuer Symbole. Da es einFest der Generationen auf ewige Zeitenhieß, so ward jene alte Errettung als das Vor-bild gegenwärtiger und zukünftigerErrettungen gedacht und als solche in Gebrau-chen und Gebeten symbolisirt. ***)

*) Z. B. das Lamm, seine Schlachtung und Zube-reitung , die mit seinem Blut bestrichene Lhür-pfosten, alle Gebrauche beim Essen desselben,Brod, Salat, Stand, Kleidung u. f.

**) Die Mischnah wiederholt dies Gebot sorgfältig.Pesachim X, st, 5.

***) S. Luxtork 8)'naA0AL lluä. 6ap. >8. so. lVle^er,cle iemporilr, saar. lluäaaor. I^iglltloot ini-