Von Religion,
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So gewiß war Christus dessen, daß er sich in denWorten, die er aussrrach, schon als einen Gestor-benen ansah und symbolisirte.
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Zweitens. Und Christus aß von diesem Vrodnicht; er kostete nicht diesen Schlußkelch des Mah-les; ein Umstand, den Lukas deutlich anführt. ,,Michverlangte herzlich das Osterlamm mit euch zu essen,che denn ich leide: (denn ich wußte, es sey die letztehienieden mit euch genossene Fest- und Freude-Mahlzeit.) Ich kann sie nicht vollenden; nehmetden Kelch und th eilet ihn unter euch. Ichtrinke auf Erden nicht mehr vom Ge-wächs des Weinstocks/' Auch sein letztes Ver-langen also konnte Jesus nicht ausgenießen, denletzten Kelch der Freude mit ihnen nicht trinken. *)
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Drittens. Am jüdischen Osterfc.'st
*) Bekannt ists nämlich, daß das Passah das größesteFest der jüdischen Nation und diese Mahlzeit, dasAndenken ihrer Befreiung, ihre Lriumph-Mahlzeit war. Mit Freude mußte der Kelchdes Danks genossen und vom Hausvater dankenderhoben werden. Christus, der Hausvater dieserFamilie, sprach den Segen des Danks, kostelediesen Kelch aber nicht: „nehmet, sprach er,und theilet ihn unter euch; ich kann an dieserNationalfreude nicht mehr Lheil nehmen." —So wird der Gedanken-Ucbergang zu Srifrungeiner andern Gedächtniß-Mahlzeit klar.