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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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327
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Lehrmcinungon und Gebräuchen. 227

3 .

AlS daher die Verkündigung desselben anhob,ward dies der Nation bekannte Symbol sogleich mitangesaget: „Lasset euch retten aus der Denkart dieserverkehrten Generation; und zum Bekenntniß dessenlasse sich jeder taufen. Abgethan werde euer vori-ges Leben mit seinen Vergehungen; und ein neuerGeist wird euch werden, nach jener Verheißung."(Apost. 2, 38 — 40.) Durch die Taufe, als durcheine Magie, erhielt der Getaufte diesen Geist nicht;er trat aber durch sie zu einer Gemeinschaft, inwelcher Gaben dieses Geistes in brüderlicher Mit-theilung wirkten; welcher Umstand in der Geschichtedeutlich bemerkt wird. * *) (Apost. 2, 41 — 47.4, 3 r. 8,12 — 17. ro,44—48.19,5.6.) DaSVersprechen ein neues gutes Gewissen zubewahren, ein Beg rab c n des alten , das Em-porkommen eines neuauflebenden Menschen,Bad einer P alin g e n e si e, d. i. des Uebertritts

maß. Der milder denkende Christus mildertediese Anwendung; so ward aus dem schreckendenFeuerbade ein belebendes Bad des Geistes;(Joh. 3. 4 .) welche Vorstellung dann dem Chri-stenthum blieb.

*) Ausdrücklich wird in den angeführten Stellen be-merket, daß nicht durch die Laufe dasüber die Jnitiirten gekommen, sondern durchsGebet bei Auflegung der Hände, d. i. bei völli-gem Eintritt in die sie ausnehmende, bewillkom-mende freudige Christenversammlung.