322
Von Religion,
So schweige dann, traurige Klage!
Ihr Mütter, Hemmer die Lhranen!
Niemand beweine sein Pfand hier;
Der Tod ist neue Belebung.
Nimm auf, o Erde, den Saamen,
In mütterlich - sanften Schoos auf.
Ein edles Menschengebilde
Vertrau' ich dir, jetzo zertrümmert, u. f.
28.
Niemand indeß sey bekümmert, wenn ihm diesergutmülhige Glaube einer Auferstehung des Körpers,wie sie die alte Christenheit dachte, (denn cs ist anihr viel gekünstelt worden,) nicht zweifellose Religionist. Wem schadete cs, wenn sein mürbes Fleischnicht auferstünde? Wen freuete nicht vielmehr derGlaube Paulus, „uns erwartet eine neue Orga-nisation zu einem neuen Leben?"
29.
Im innigsten Gemülh des Menschen lebt Hoff,nung; unsterbliche Hoffnung. Das Nicht-seyn, auch mit aller Macht der Phantasie gedacht,giebr keinen Begriff, jeder Mensch von Gefühl, ge-schweige von menschlicher Gesinnung sollte sich alsoscheuen, einen dergleichen Unbegriff als Phantasma
Nuno snseips, terra, kovenllnin,Oreiniogne bune eoneipe inolli;Hominis tibi ineinbra segnestro,6eneross et fragmina crsäo.