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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
Seite
311
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Geist nicht zergliedern und deduciren ; sondern diesesGeistes seyn und in ihm wirken: denn er ist

Gesinnung, Trieb, inneres Leben.

3 .

Der Egoismus, der sich selbst gebietet, undweil er dieses thun kein», eben in der Macht höchst-eigner Dictatuc, als in der Form der Gesetzgebung,jede Kraft zu Befolgung des Gesetzes findet, Ermöchte dieser Geist Gottes schwerlich seyn: denn ineiner leeren Form der Gesetzgebung ist weder Machtnoch Seligkeit, weder Geist, noch Leben. Nichtsermüdet mehr als das Gebieten; auch des Stolzes,daß man gebieten könne, wird man bald satt; undwie ? wenn gar an die Stelle des reinen Willens zugebieten ein reiner Unwille zu gehorchen träte?Mächtiger Autonom, so hat deine Monarchie einEnde. Statt ihrer tritt die Anarchie einer ohnmäch-tig-wilden Wortfehde ein :Zwing' dich l"Ichkann nicht."Du kannst, weil du sollst."Sowill ich nicht sollen, weil ich nicht kann." u. f.

Als du in die Schöpfung tratst, belebetc dichGeist, ohne daß du ihn schufest. GöttlicherAlhemwehrte dich an, als du die erste Luft sogest. Daentzündete sich deine Lampe; dein Herz schlug; esumfing, es durchwallete dich Leben.

5 .

Als du ins Reich der Menschheit tratst, belebctedich Geist der Menschen, Belehrung. DurchNachahmen gewännest du Ucbung, auch zum klein-