Von Religion,
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höchsten Geziemenden der Menschheit,sich dem Wohl Andrer aufzuopfern, nur in ihnenzu leben, worauf sollte s i e sich stützen? woher ihreVollziehungskraft nehmen? Man höre ferner denGlauben der Christen.
III.
Vom Glauben an den himmlischen Bei»stand in einer heiligen Gemeinschaft.
r.
Der Glaube an einen heiligen Geist, d. i.die Ueberzeugung von einem hülfrcichen Beistandund Antriebe (Anhauch) Gottes zu allem Gutentrennet sich von Lehrmeinungen ganz. Haben wirnoch nicht herausgebracht, wie irgend Eine Kraftin der Natur wirke oder was sie sei? erkennen wirsals ein vergebliches Bestreben, durch Worte eineKraft darstellen oder ausdrücken zu wollen, die sichallenthalben nur durch Wirkung erweiset; wie? dieKraft aller Kräfte, die moralische Gotteskraft wolltenwir durch Specularion ausklügeln? Sie ist was sieist, und kann nur durch sich erkannt, erwiesen,erprobt werden.
2.
Vielmehr hindern ängstliche oder müßige Spe-culationen das reine Gemülh, das nicht nach Wissen-schaft, sondern einem Seyn strebet. Es will den