Lchrmeinungen und Gebräuchen. 3og
mensch bekam Tempel, Altäre, Priester, Feste, indenen der Oorninus orbis teriarrrrri Deus würde)so geziemte den Christen der bescheidenste Ausdruck.Nicht durch Titel und Lobpreisungen wollten sie ihnehren, sondern durch Gesinnung und That.
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Der Name aber „Gottes einqebornerSohn" war kein Ehrenname; sondern Bezeichnungseiner Person, seines Zwecks, Ausdruck seiner Re-ligion selbst. Menschen zu Nachbildern der Gott-heit, zu lebendigen Organen seiner Macht, Güteund Weisheit, sie zu einem thätigcn Gottes - undBrudergeschlecht zu verbinden, dies war sein Ge-schäft, seine Religion, die Seele seines Lebens.Dies Geschäft brachte er vom Himmel hernieder,ihm ganz gewcihct; Gottes cingeborner Sohn, einesneuen Gottesgeschlcchts erstgcborner Bruder.
Aber die Triebfeder hiezu? Jene große Natur-Religion bauete auf Triebe der Natur und hatsolche vor sich; die Menschen-Religion die Christussetzt, sodert Ucbcrwindung , Bezähmung der Triebe.Sie gebietet Aufopferung, Großmuth auch gegen dieFeinde, ein Streben zum Wohl des Ganzen, auchohne sichtbare Belohnung; woher hiezu Kräfte? DieVernunft hat ein Recht der Natur ersonnen; wieoft wird cs übertreten! Die Gesellschaft hat einRecht der Völker allmählich festgestellt; bei demleisesten Anlaß schreitet man hinüber. Und eineReligion der Völker, eine Religion des