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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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303
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Le hrmei nungen und Gebräuchen. 3o3

pson sidi 5«ä toti Aeicktum se crackere nrunäoDir gehörest du nicht; dem Menschengeschlechts ge-hörst du!

ward Principium seiner Religion, in die mensch-lichste Form gekleidet. Dem Christenthum gereichtes nicht zum Vorwurs, dciß andre Weise auch wiedessen Stifter gedacht haben; was jene dachten,riethen, lehrten, bewiesen, ward durch ihn Insti-tut, Menschen- und l k e r r e l i g i v n,Herz und Gewissen bindend.

2g.

Wie aber? Grundsätze dieser Art, Grundsätzedes dem Menschen Anständigen, Edlen, Schönenwie könnten sie Religion werden? Der Knoteist aufgclösct; Christus hats erwiesen. Wenn dieMenschheit ein Gottes- und gegen einanderein Brud erg eschlecht ist; welche Pflicht desEdlen und Guten spränge aus diesem Bande nichtvon selbst hervor? und würde, früh geweckt, rechtgeleitet, ein williger, fröhlicher Trieb? Das Chri-stenthum weckte diese in der Menschheit schlafendeTriebe und schuf, mit Beiseitsetzung aller andernRücksichten, eine Anstalt sie zu leiten. Was keinGesetzgeber thun konnte, der diese Großmuth,diese milde Gesinnung, eine zuvorkommend-überwindende Menschenliebe und Wohlthä-ti gk eit weder zu befehlen noch zu veranlassen ver-mochte , that die Regel und das Vorbild Christi.So hatte Er gedacht; so sollen und wollen auchwir denken." Aufopferung fürs Wohl, des Ganzen,eines gemeinsamen Brudergcschlechts ward im Chri-