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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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295
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Lehcmeinungen und Gebräuchen. 296

sonisicirte Idee. Ec repr ä sen ti rte nicht, son-dern war; den Gottähnlichen wollte er nicht spie-len. (Phil. 2, 5 7.) Dos ganze Blendwerk die-ser gedichteten Figurationen, gegründeter Satans-Rechte und maskirter Gottes-Handlungen ist einekleinliche Verdrehung der Schrift, Gottes eben sounwürdig, als dem Zweck Christi fremde. Es ge-hört in die Zeiten, da man den Prozeß Be-lials schrieb und das Leiden Jesu Christi burleskaufführte. *)

17-

Sollte das Christenthum nicht aller Welt alseine Abentheuer - und Mordgeschichte erscheinen, somußte es in sich etwas enthalten, das wirklich einEvangelium für die gesummte Mensch-heit war. Dies mußte Jedem ans Herz reden;oder cs war und blieb ein Mahrchen, das man,wie jener Wilde vom Mißionar, aus Höflichkeitetwa anhörte, aber auch mit einem gegenseitigenMahrchen vergalt. Daß die christliche Religion soschnelle, so große Fortschritte gewann, mußte inihr selbst liegen: denn aus nichts kann nichtswerden.

18.

Dies innere Gewicht liegt in den ältesten Schrif-ten desselben offen am Tage. DenJuden erschien die

*) I.» ?nssi<m äs 8. llesns Clirist miss en verslmrlsshnes. Christi und Betias Rechts-streit in Form des Sächsische» und Reichs-Prozesses. U. f.