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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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Von Religion,

sondern auch in verjährtem Besitz ausgeübet; welchepersonisicirte Idee, den Satan, Gott zwar nichthabe todtschlagen wollen, sich aber seines Rechts-anspruchs wegen, in Sache des ciominii ckioeatlüber die Menschen, der Form nach, dem Teufelganz unschädlich, verwahrt habe."

i5.

Wie eine personisicirte Idee mit der Andernin Kampf gerathen: denn als der Teufel gemerkt,daß Christus keinen Contrakt mit ihm eingehenwolle, auch wohl andre auf seine Seite zu brin-gen Lust haben könne, und also sein Reich in Ge-fahr sei, so habe er ihn Anfangs zum Lehnsträgerdesselben machen wollen. Da Christus aber auchdieses ausgefchlagen, habe er ihm alle Bequemlich-keit entzogen und ihn bis auf den Tod verfolget.Alles Böse, was Christo zugefügt worden, habeder Teufel angerichtet, der physisch auch wirklichdie Oberhand über ihn behalten: denn besiegt seivon Christo der Teufel eigentlich nicht, indem seinReich noch fortdaure; aber gebrochen sei seineGewalt." U. f. Wer, der die Geschichte desJesus von Nazareth gelesen und in ihrer zeitmäßi-gen Sprache verstehen gelernt hat, wird an Dich-tungen solcher Art auch nur einen Augenblick Ge-fallen finden, geschweige, daß er sie für die Re-ligion innerhalb der Grenzen der Ver-nunft erkennte? Sie sind weder Religion nochvernünftig, am wenigsten biblisch.

i6.

Christus war ein Mensch, wie wir; keine per-