284 Von Religion,
nunft, und daSGemüth, (v«s) die innigste Zusam-menfassung aller menschlichen Kräfte, wie? wennes, jedes Bildwerk deiner Spcculation übergehend,sich blos an die reine Ordnung und Regel der Dinge,an die mächtige Wurzel Alles Daseyns, den QuellAlles Lebens, Aller Kräfte und Seligkeit hält undin dieser gegebnen Ordnung Wirksamkeit, Treue,Seligkeit zu erlangen strebet? Es hat an seiner Re-ligion genug, ohne deine abstrahirten Bildworteund die Anatheme, die du auf den Gebrauch diesesund keines andern unter denselben als ein gram-matischer Avto- und Pantokrator setzest, auch nurzu bemerken."
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Oder soll dir die Lehrmeinung erklären, wasGott in seinem Wesen? wie er im Raum gegen-wärtig sey? ob er innerhalb oder außer der Weltresidire? was er vor der Schöpfung gethan undseitdem thue? Vor allem, wie er aus Nichts ge-schaffen, wie er sich den einfachen Dingen derWelt mittheile und die Substanzen erhalte? Obdie Welt endlich oder unendlich scy? u. f. Als So-krates durch einen Jahrmarkt voll Spielwerks gieng,sprach er zu seinem Freunde: „wie viel, meinFreund, können wir entbehren?" Das religiöseGemüth spricht bei allen diesen Wortweisheithetzcnbescheiden auch also.
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Denn, Lieber, wenn wir bis ans Ende unsersLebens diese Wortschnitzerei, (Xo^oA«rA«Xlcrzlov)