Von Religion,
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lebendiger Kräfte und Triebe: so Word Leben,
Leben dos er in der Schöpfung wahrnahm undin sich fühlte, ihm gleichsam der Schlüssel der Schö-pfung. Macht und Weisheit in ihrer tausendfachenVerkettung und Begrenzung sprechen ihm das Wortihres Daseyns nicht ganz; aber im Reich der Schö-pfung wallen Triebe, Triebe zur Selbsterhaltung,zum daurenden Wohlseyn, zur Fortbreikung desDaseyns auf andre, zu Erweckung neuen Lebens.Der Tod selbst ist diesem Triebe zum Leben, Schmerzund Uebel sind der Lust und Seligkeit untergeordnet;Liebe zum Leben erhält, und ist das ausgespro-chene Wort der Schöpfung.
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Was also die zusammengeschlungene Macht undWeisheit vollendet, was ihnen Zweck und Seelegiebt, ist Wohlseyn, Güte. Nur dadurch,daß alle Drei einander bestimmen, sind sie was siesind ; und so nennen wir den allmächtigen Schöpfer,den allhaltenden Gebieter der Welt, mit ZutrauenGott, Güte, Vater, Ihm trauen wir Gütezu: denn Liebe erhält die Welt; Güte beseligt alleGeschöpfe. Die Summe von Allem muß Leben,Seligkeit scyn; Seligkeit aber wird nur durchGüte. Preis ihm, der jene Regel, die auchdas Widrige bindet, die auch den Kampf der Ele-mente besänftigt, nicht etwa nur fand und fcsistellte;sondern daß er wesentlich selbst diese Regel ist. Wirnennen ihn Vater des Weltalls, unfernVater. (1 Cor. 8, 6.) *)
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') Eigentlich nennet die Schrift den höchsten Urwirker