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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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277
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Lehrm einunge n und Gebrauchen. 277

welchen die Dinge nicht bestehen konnten, ein Bc-harrungszu stand hervortrat, in welchem siebestanden?" Eben die Regel, die den Behar-rungszustand hervorbrachte, suchen wir. Brachtediese ein Nichts, der Zufall hervor? Gebar Unre-gelmäßigkeit die Regel? Ist Ordnung in den Na-turen der Dinge, so war sie von jeher: denn auchin dem, was unregelmäßig scheint, ist Regel. DieOrdnung also, die dem, was wir Schöpfung nennen,wesentlich cinwohnet, wie nennen wir sie? Ver-stand (vL§). Verstand war der Bildner derDinge, (sagen wir) denn er ist in sie gepragct.

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So spricht das menschliche Gemüth, das Gc-müth anerkennet in der Schöpfung; es geht geradezum Zweck und drückt sich aus, wie cs sich aus-drücken kann, Kraft nennet cs Kraft, WeisheitWeisheit, freilich mit einem menschlichen Namen,damit aber nicht behauptend, daß diese Kraft eineMcnschenkraft, diese Weisheit eine Menschcnweis-heit sey. Das die Schöpfung durchdringende, hal-tende , kraft - und ordnungreiche Wesen nennet csden Urwirker, den allmächtigen Schöpfer.Durch ihn wird, was wird; Er, die Wurzel derDinge ist zugleich die Ordnung der Welt, ihr lebendig-wirkcndes Gesetz, ihre Regel.

10.

Und da der Mensch mehr anschauet, als ab-strahiret, da Spekulation überhaupt der kleinste Thcilseines Daseyns ist; vielmehr wallet in ihm ein Strom