Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
Seite
279
Einzelbild herunterladen
 

L c h rm ei n ungen und Gebrauchen. 279

12 .

Unfern Baker, Denn ist der Mensch nichtbei aller seiner Schwache, wesentlich, d. i. durch dieOrganisation seines Leibes und Geistes , ein m a ch»tiger Herr der Schöpfung ? Und seiner Fehltritteungeachtet ist die Regel der Weisheit, ihn zuleiten, selbst seine Fehler ihm lehrreich zu machenund ihn von Guten zum Bessern zu führen, nichtin ihn geschrieben? Und auch ihrer kann er nichtfroh werden, als wenn er in Vereinigung mit an-dern gerecht, billig, lieb'- und gütevoll han-delt. Dann ist das Menschengeschlecht was es seynsoll, allenthalben nur Ein Geschlecht, ihr allerHerzen und Seelen durch Güte, Vernunft und MachtEine Seele. Dann lebt in ihnen eine Got-tes-Aehnlichkeit, die Regel der Schöpfung;dann wirkt in ihnen, was nur durch sie zu wirkenwar, der Vater des Weltalls, der mächtig-gütige,gütig-weise Vater, der eben in den Erlesensten desMenschengeschlechts als in seiner Natur und Artaufs wohlthatigste erscheint, und für die gesummteSchöpfung aufs kräftigste wirket.

i3.

Was hier schwach gesagt ist, haben sich und

nie Vater des Weltalls, sondern den Vater, durchdessen Befehl alles ward und des Menschenge-schlechts Vater.