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Von Religion,
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Mündlich luden sie also ein, an einen Welt-Heiland zu glauben, d. i. durch Eintritt in seineGesinnungen als eine Menschen - errettende Religionselbst errettet zu werden; wer hievon überzeugt wardund Treue gelobte, der trat in eine Gemeinschaft,die ihm kein philosophisches Lehrgebäude aufdrang,die aber zu Bildung und Uebung dieser Gesinnun-gen , mithin zu Erlangung des Heiles selbst praktischführte.
18.
Schriftlich dringen die Apostel auf nichtsanders. Nach Lobpreisungen Christi und der Chri-stengemeinschaft liegt ihnen das Nothwendigc, Re-ligion, an; ein reines Herz, eine fleckenlose vor-sichtige Lebensweise; dann fließen sie in fröhlichenHoffnungen über. Mit Lehrmeinungen beladen undverwirren sie nicht. Von Christo selbst schreibt jederauf seine Weise, und Paulus beschick sich, daß erZesum Christum den Gekreuzigten, nur als Gottes-krast und Wahrheit kenne und verkünde. „Mochtenandre auf diesen Grund bauen, was sie wollen,Gold, Silber, Stroh und Stoppeln; die Zeit werdecs klar machen; welcherlei eines Jeden Werk sey,werde das Feuer bewahren. Ihm sey Christus Re-ligion, d. i. Weisheit, Gerechtigkeit, Heiligung,Erlösung, Angelegenheit des Herzens und Lebens."Der Meinungen können viele seyn ; ächte Mcnschen-Religion ist nur Eine.
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Als das Christenthum unter die Völker trat,