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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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263
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Lehrmeinungen und Gebräuchen. 26Z

giosität, die Christus in seinem Herzen hatte undin andern weckte. (Joh. 3, ig 21. Kap. 4, 24.5, 41. 47. 6, 68. 6g. 7, 16 28. 8, 26 47.)Der Religion eingemischte Lehrmeinungen wa-ren ihm Sauerteig, der den süßen Teig verderbe.(Matth. 16, 6. 12. Kap. 5 7. 23.) Den Heuch-lern, die ihrer Lehrsätze wegen Gottes Gebot, z. B.kindliche Pietät aushuben, spricht er das Gefühlfür ächte Religion ab (Matth. i5, 1 14.) undnennet sie blinde Leiter der Blinden, Verführer,die, wenn sie Till und Kümmel verzehnten, daSSchwerste dahinten lassen, wirkliche Religiosität,Gerechtigkeit, Barmherzigkeit, Treu und Glauben.(Matth. 23, 23.)

i5.

Er, der heftig gegen Menschensatzungen sprach,konnte und wollte er ein Gebäude von Satzungenden Menschen als Religion geben? Das hieße seineganze Religion zerstören.

16.

Also die Galiläer. Apostel? Aber auch sie warenzu Lehrern dessen, was ihr Lehrer einzig für Reli-gion hielt, zu Einrichtern einer Gemeine nach sei-nen Vorschriften gesetzt, nicht zu Erfindern neuerLehrmeinungcn und Dogmen. (Matth. 28, 20. Joh.20, 23.) An Ihn sollte sie der Geist erinnern undfortan zu jeder überzeugenden Wahrheit füh-ren; nicht zu Philosophcmen und Spekulationen.(Joh. 14 16.)