Druckschrift 
Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
Seite
262
Einzelbild herunterladen
 

26, Bon Religion,

hinter ihr kroch die schändlichste Heuchelei.Siehoben Gottes Gebot aufgelösct durch die Aufsätzeihrer Aeltesten; sic säugen Mücken und verschluckenKamecle."

i3.

Lchrmcinungcn, die neben und über der Rest»gion aufgeführl werden, können keinen schärfernGegner hoben, ols ihnen Christus »vor; sie eben,sogt er, verdrängen die Religion, stott der sie geltenwollen und gelten. Der üppige Epheu sougl demalten Stomm Soft und Kraft aus; hinweg mitihm!Niemand ist gut, ols der Einige Gott; willstdu zum Leben eingehen, so holt die Gebote.Geist ist Gott; seine Verehrer müssen ihn in Geistund Wahrheit, d, i. mit herzenbindender Religionverehren." Heidnische Bottologien, auswendigge-lernte Formulare sind ihm ein fremdes Joch oderein kindisches Spielweck.

14.

Wenn Christus für seine Person Glauben, d. i.Zutrauen fodert, so verlangt er es als Arzt,als Lehrer; der Inhalt seiner Lehre aber sollte nichtseiner, des Lehrers wegen, d. i. aus Autorität, son-dern sein selbst wegen geglaubt werden und indieser Kraft wirken.Kraft der Wahrheit sollteman erkennen, daß sein Vortrag Wahrheit sey, in-dem sie beselige, freimache, sich durch sich selbst er-probe. Wer hievon überzeugt würde, den habe, ebendurch diese innere Uebcrzeugung, Gott belehrt,den habe Gott ihm als ein unverlierbares Geschenkgegeben." Auf solchen Gründen beruhte die Rest-