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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
Seite
228
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22ü Bon Personisicationen des Geistes.

Angesichtes Gottes mit der Baau zu vermäh-len. *)

2 .

Da bei den Ebräern Gott bildlos, ja unnenn-bar war: so blieb ihnen zu Bezeichnung Seinernichts, was dem Auge eine Gestalt Vorhalt, mit-hin nur Rede, der mächtige Athcm seinesMundes, ,,Wort" übrig, das von ihnen also,da es alle Eigenschaften der Gottheit bezeichnenmußte, nicht anders als ho ch st wi r ke n d, alsschaffend gedacht ward. In Bildern derRede pcrsonisicirt ward also Hauch Gottesund sein schaffendes Wort, als Eins betrach-tet, (Ps. 33 , 6.) cs that und wirkte Alles imHimmel und auf Erden. **)

3 .

Als man in spätem Zeiten die Weisheitpcrsonisicirte, (Hiob 28, 1228. Sprüche Salem.S 7.) erklärte und milderte sie gleichsam die

*) In Sanchuniatons bekanntem Fragment.

**) In der Bibliothek für Kritik undExegese (B. 1.) (einer Bibliothek voll achterKritik und Exegese,) enthalten die sogenanntenchristologischen Fragmente und die Ab-handlung über die Begriffe vom GeistGottes eine Zusammenstellung der AusdrückeWort und Geist,