des ChristenthumS.
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der Völker zu Jerusalem, der Tag der Gesetzge-bung, der Hochzeit der Nation, der Freude.Kommt uns vielleicht an ihm der Aufruf? einZeichen?
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Denn nach jüdischen Begriffen mußte jederProphet durch ein Zeichen berufen oder gar miteinem Zeichen gesandt seyn, damit er sich undandre nicht tauschte. „Was hast du für ein Zei-chen gehabt, daß du dir selbst glaubest? Was thustdu für ein Zeichen, daß wir dir glauben?" waran einen Propheten die erste Frage.
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Nach der Denkart des Volks waren Zeichenvom Himmel die höchsten, die würdigsten Zei-chen. Der herabfließende Glanz, (die HerrlichkeitJehovahs) das umhcrleckcnde Feuer mit dem sanf-ten Nachdonner, (Echo der Stimme Jehovahs)werden in Psalmen und Erzählungen der Ebraerals Sinnbilder der göttlichen Gegenwart, als Auf-ruf, Beifall, Beurkundung, Weihung, kurz alsdas Symbol der Symbole gepriesen. *) Fast hatteder Ebraer kein anderes.
*) Den Erzählungen der Ebraer ist die Stimme vomHimmel bei gelehrten und heiligen Dingen, Fra-gen , Zweifeln, Unternehmungen u. f. sehr ge-läufig. Ein Ausspruch, den eine Barh-Kol ent-schieden , ist wahr; eine Unternehmung, die durchsie bekräftigt wird, ist glücklich.