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Vom er sten Augurium
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Dos Fest ist da. Und frühe eben in der hei-ligen Gebctstunde (Apost. 2 , i5.) „geschah schnellein Brausen vom Himmel als eines gewaltigenWindes, und erfülleke das ganze Haus ihrer Ver-sammlung. Es erschienen ihnen zerth eilte Feu-er zun gen, (zuckende Flammen) jeden von ihnenumleuchtend, überglänzend." *) — Osns« semsDana! Die Gottheit ist da! der Freund ruft, dasZeichen ist gegeben.
Gebet
*) Es ist, wie mich dünkt, eine unnöthige Schaam,wenn man (Apost. s, 3.) das nicht zu
,,a« ziehen will, sondern 7r,'-i-z--- seinWort, das Lukas noch nicht genannt har undäm rechten Ort v. st. wohl Nennet,'! supplirct.Wie sähe der Geist aus, der sich auf jeden vonihnen setzte? Dagegen sagt Lukas, wie gethcilteZungen setzte sich die himmlische Flamme auf sie.Ecfüllet wu r den sie, sd. i. innig ergrif-fen) vom Anhauch göttlicher Gegen-wart," sie fühlten sich muthig und kräftig.Das äußere Symbol, das sie bezeichnetc, warendie --ll-,innc--. Bekannt ists nämlich aus denSprachen aller Völker, daß die Illniwina lam-keris LvN'ias, das Leuchten des Angesichts, die.Ltellariirn npillLd für ein Zeichen des Göttlichen,der einwohnendcn Huld und Gegenwart der Gott-heit, für ein glückbringendes Zeichen gehaltenfeyn. Aus Griechen und Römern hat Wetstein«ine Menge schöner Stellen angeführt; den Eb-räern war von Mose an dies Bild cigenthümlich.
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