heillosem Respcct für die erste Juden- und Römerkirch^e.
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Daß z. B. das Christenthum, aus dem Juden-thum entsprossen, dessen Sprache, auch einige seinerGebrauche und Anordnungen zum VehikulvM nahm,war Natur der Sache, weil ohne solche Ein-kleidung sein Unterricht, seine Gesellschaft im erstenAnfänge nicht bestehen konnte. Es sprach also vonOpfern, von Priestern, von einem Hohepriester,von einem Volk Gottes, von einer Wiedergeburt,einer Versöhnung, einem großen Gerichtstage u. f.Zvon diesem allem aber auf seine Weise; d. i. csdruckte in einer bekannten, gewohnten Sprache seineIdeen aus. Wenn aber nach fast zweitausend Iah-ten Wir an diesen Worten haften, als ob wiralle, Juden des ersten Jabrhundens, im JahrChristi Eins geboren waren, am See GcnezarethFische gefangen hatten, und Jerusalem, Tempel,Opfcraltat in aller Pracht noch vor uns stünde; jawenn dies alles sogar für die Sprache des Chri-stenthums Und, wie man sagt, für die leibhafteSprache des heiligen Geistes gölte — wostehen wir dann? Was ist Sprache des heiligenGeistes? In der Welt keine andre als die ver-standen, die gefaßt wird, die anschau-lich in unsre Seele dringt und in re nslebet. Entfernte, fremde Ausdrücke, die, wieerwiesen werden kann, in dem Sinn, den manihr unterlegte, mehrmals abgewechsclt, ja die, demHerders Werke,. Rel, 11. rheel. XI l> N