180 Vom Geist des C h r i st en t h u m s.
ist dieser Wahnsinn; und wir kehrten sodann lieberzum großen groben Heidenthum zurück, zur unver-holncn Anbetung aller magischcnNatur-k r a f t e.
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Nichts hat dem mißbrauchten Christenthum soinnig geschadet, als die Sucht, durch Gcbehrdcn,Formeln, Worte, Zeichen, denen man unbegreiflicheKräfte beimaß, Betrug und falschen Wahn zu be-wirken. Spott und Verachtung, den frechsten Alheic-mus selbst hat sie herbcigesühret.
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Wie der Heiden Tempel verwüstet dastehn, sowerden einst alle Altäre zertrümmert stehen, aufwelchen ein Abgott hcrberget. Das will das unwi-dcrtreibliche Gesetz Gottes , der Fortgang der mensch-lichen Vernunft, der Geist des ChrisienthumS undselbst der Schöpfung. Die Natur kann keine Un-natur, die Wahrheit keine Lüge, Religion darfkeinen MagiSmus leiden. Eine Zcitlang zwar decktdie Nacht Alles; wenn aber die Sonne aufgeht,fliehen die Gespenster. Dem Magus erscheint dieletzte furchtbarste Hekate, und er versinket.
IV. Geist Gottes, der alle Gaben belebet.
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Dagegen weckte das Christcnthum gemeinsamalle, auch die verschiedensten Naturgaben, undheiligte sie zu Gaben des Geistes, (i Cor. 12,