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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
Seite
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Vom Geist des Christenthums.

Unbekehrten ist ein glanzendes Laster. Je glanzen-der, desto gefährlicher und arger/' Die Ge-schichte zeigt , daß eine Menge Menschen über diesenWidersprüchen verrückt worden sind ; deren, die durchsie geaügstet und gequält, zusammengedrückt undverunstaltet worden, deren endlich, die ihretwegenVerfolgung und Hohn erlitten, die in diesem Strudelihre Seclenkräste verzehrten, deren Zahl ist un-nennbar.

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Und doch findet sich zu diesem Allem kein Anlaßin der Schrift, als den man unter der Hülle derdicksten Unwissenheit des ganzen Redegebrauchs alterAfften bincinzwängte. Haben die Patriarchen, (ob-gleich Einer von ihnen sogar körperlich mit demMächtigen rang, und den Himmel offen sah,) habensie diese Buß- und Glaubenskampfe gekämpfet?Einfach war ihr Zutrauen zu Gott, ächlkindlich ihreFolgsamkeit, ihre Treue, ihr Gehorsam; das wardihnen eine Quelle des Segens. Der Einrichterdes Volks, Moses, der mit seinem Jehovah wieFreund zum Freunde sprach, vcrordnete er seinerNation diesen geistlichen Empirismus? In der Ge-schichte der Schrift treten fernerhin Männer mitLehren und Ermahnungen, mit Thaten und Fehlernauf; mancherlei Seelenzustände lernen wir in ihnenkennen, nie aber diese Spiritualitäten. Einsie-deleien , Klöster, Mönchszeiten gehörten dazu, daßman die sogenannten sieben Bußpsalmen Davidsganz außer Zeit und Sinn zur Pönitenz jedes reui-gen Sünders machte. Mönchszeikcn gehörten dazu,daß man jene patriotischen Anmahnungcn der Pro-