Vom Geist des Chcistenthums. 147
Gemeinen, (Röm. 12, 1 — 21. Ephes. 4, i— 32 .)und weiset seine Geistes - Söhne Timotheus undTitus darnach an. Eben so sprechen Petrus, Ja-kobus, Johannes; (1 Petr. 4, 8 — n. Jak. 2— 5 .1 Joh. 3 , 4.) Mit einem eignen Namen sogar wer-den diese Ehristengaben bezeichnet und von Mira-keln gesondert; sic hießen /«(uw/io-T-«, Liebes-ge schenke. Aus göttlicher Huld hatte jeder seinTalent, seinen Trieb zu demselben empfangen, mitHuld und Liebe sollte ers anwenden, so ward eseine gemeinnützige Christengabe, eine Wirkung destreibenden Geistes.
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Wer, wenn er diese Verfügungen liefet, werist, der dabei an nichts besseres, als an das Pre-digt ose und Mirakulose dabei, an Wunder-krafte, an Wundergaben nur denken wollte?Hatten denn die Christen ganz und gar keine Natur-gabcn? War's Charakter des Christenthums, daßder Geist alle Fähigkeiten, jeden Fleiß, jede guteUebung ersticken mußte? Oder war es nicht ebenZweck dieser neuen Verfassung, jede dieser Gabenauszumuntcrn, den Lebensgcist aufzuwecken in allenGliedern, damit jede kleinste und größcste KraftCharisma, ein Geschenk der Liebe würde? Dieseben war ja ihr neuer belebender Geist, ihr nuen/lw.
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Sehr wenig sollte uns also die Frage kümmern l„wie lange wohl IVIipLcuIo8a in der ersten Kirchegedauert haben mögen?" eine eben so unnütze als
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