Vom Geist des CH r i ste n t h u m s. 146
Männer bestellten, die in der Spreche der Apostel„Männer voll Weisheit und voll heiliges Geistes"heißen, (Apost. 6, 3 .) so richtet auch Ec seine Ge-meinen nach Geistcsgaben, d. i. nach Fähig-keiten und Talenten aller Art ein, wie irgend siedem Christenthum dienen konnten; wobei er durch-aus keine ausschließendc Regel zum Grunde setzt,als daß jedes dieser fähigen Glieder sich zum Chri-stenthum bekenne, (Jesum den Herrn heiße,) undnichts gegen ihn spreche oder übe. (r Cor. 12, 3 .)Eine vielumfassende Regel! Sie zum Grunde gesetzt,sind dem Apostel alle Kräfte und Gaben geistigeGaben, die vom heiligen Pnevma belebt demChristenthum dienen. „Von der ersten Anerkennungdes Christenthums, mit der man Christum seinenHerrn nennt, bis zu dessen schwersten Uebung er-strecke sich die Wirkung dieses beseelenden Geistes,und wie es mancherlei Dienst zum Nutzen der Ge-meine gebe, so gebe es auch sehr verschiedene Gaben;alle indcß Gaben Eines Gebers, alle zum DienstEines Gemeinwesens wirkend." Nach Bedürfnissender Zeit führt er verschleime derselben als Beispielean.
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Die Christenheit z. B. bedurfte Gaben der Wci s-heit: denn Weisheit hieß damals und diesem Apo-stel insonderheit Einsicht der Entstehung des Chri-stcnthums, seiner Nothwcndigkeit, seiner Anwen-dung und Richtung zum.wahren Zweck. (» Cor.1 — 3 .) Allen andern setzt Paulus also diese Gabevor, eine pragmatische apostolische Gabe.
Heeder? Werke z. Rcl> u, Theos, XII. K