Vom Geist deS C h r i st e n t h u m S. i-j3
stehen diese göttlichen Menschen als Sterneda. Kein wildes Brausen, keine unnatütliche Ueber-spannung und Exaltation war der Beistand, denihnen die Gottheit leistete, noch weniger eine Hem-mung und Lähmung ihrer Kräfte, sondern Erwe-ckung, Förderung, Antrieb, Belebungderselben, von welcher Art sie auch waren. Nonder fröhlichsten Begeisterung erstreckte sich der Bei-stand, den sic genossen, bis zum ruhigsten Fleiß,zur weisesten Ueberlegung. Kraft Gottes wirktedurch ihren Geist, nicht störend und polternd inihrem Geiste.
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Wohin kommen bei dieser Natürlichen, demGenius der Zeit einzig gemäßen Ansicht der Dingeunsre neuscholastischen Spekulationen über den cin-zigmöglichen Weg der EiNgeistung, über den a priorigegebenen supranaturalistischen Supranaturalismus?Zu den Theorien über jenes weißen Elephantengoldenen Zahn und Pythagoras goldene Hüfte. Ehihr heraussindet, wie jener und dieser einzig-möglichwachsen mögen, so forschet erst nach, ob sie da waren.Lernt die Begriffe, lernt die Sprache der alten Weltkennen, ehe ihr in den ihr crstohlenen Worten nichtihren Sinn sondern euren eigenen Ucbersinn eckelumherwerftt. Es war eine Zeit, da man die Sternefür Nägel am Himmel und den Hellesten Fleck imOrion für eine Oeffnung im Firmament hielt, durchwelche das Empyreum durchleuchte; seit einiger Zeitschreibt man keine Theorien über das Loch des Em-pyreums mehr; statt dessen aber sieht man glänzendeMilchstraßen, Heere von Welten.