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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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137
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Vom Geist des Christenthums. 187

des neuen Testaments über. Als diese hie und dagesammlet', bei weitem aber noch nicht in allerHänden waren , führte man sie, wie die ebraischen,unter dem ehrfurchlgebictenden Namen heiliger,göttlicher Schriften an. Und das mit Recht:denn sie waren heilige, im Geist Christi ge-schriebene Schriften. Einige Väter thun dies sounbefangen, wie sie auch Sprüche der Weisen, derApokryphen, sogar der Sibyllen anführen.

18.

Je mehr aber die Thcurgieen aufkamen,und leider sich auch ins Christenthum stahlen, (einefürchterliche Krankheit des zweiten, dritten, viertenJahrhunderts!) desto mehr ward man überwältigt,sich auch den Geist Christi und der Apostel theur-gisch zu denken. Ihrem klaren Begriff ganz zu,wider: denn es gicbt keine verschiednere Geister alsder Geist Christi und der theurgische Geist des jün-geren Platonismus.

19.

Je mehr man mit Ketzern stritt, und sich imStreit mit denselben auf Worte berief, an denendieses oder jenes Mysterium hangen sollte, destomehr drang man auf eingcgeistete Worte, aufsaararnsnta. verborrrrri. Dies Wort mußte derGeist gesagt, und damit dies Mysterium bezeich-net haben; sonst war der Ketzer nicht widerlegt, deraus dem natürlichen Wortverstande und Zusammen-hänge nicht immer widerlegt werden konnte.