i3ch Vom Geist deS Christenthums.
4ot, und die Hypothese der Eing eistu ng auf-brachte, einen Unbegriff, der alle gesunde Ansichtder Dinge aufhebt ? Leider lehret uns dies die Geschichteder Zeiten: denn eine Geschichte der Zeiten gehöreteallerdings zum Bau eines solchen Zauber-Pallastes.
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Als die ebräischen Schriftsteller, in drei Abthei-lungen gesammlet, Ein Buch ausmachtcn, dessenTheile man durch einander oder abschnittweise las,in allen aber einen gemeinsamen Geist derSprache undDenkart, den theokra tischenGeist bemerkte, brauchte man den verkürzten Aus-druck : „so spricht, so rufet der Geist Gottes !" d. i.der Geist unsrer Constitution und Gottcsverehrung.Mit Recht betrachtete man sie als heilige National-Denkmahle alter Zeiten, die mehr oder minderEine Tendenz hatten oder in dieser Verbindunghaben sollten.
Da die vielfach ersonnenen Wege der Ausle-gung, die bei so mannichfaltiqen alten Schriftenunvermeidlich waren, zuweilen weit aus einandergiengen, hielt man mit der Zeitfolge immer nölhi-ger, in ihnen auf die Stimme Eines Geisteszu merken, die man zuletzt im kleinsten Buchstabhistorischer Namen und unbedeutender Umstandefand. Allenthalben nämlich suchte man einen so ri-tz ehe n den Sinn, die Gnosis des GeistesGottes in diesen Schriften und hielt sich an sie.Unter, dem Namen heiliger Schriften dachte