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Nom Geist des Christenthums. i33
sic geschrieben, die ihrer selbst nicht mächtig gewe-sen? Nicht etwa nur Lukas Apostel-Geschichte; di«Evangelien selbst sind mit einer sehr nüchternen Be-sonnenheit abgesasset. Die Verschiedenheiten, ja dieWidersprüche der Evangelien selbst bezeichnen deneignen Standpunkt jedes Evangelisten so au-genscheinlich , daß unter der Maske eines einhau-chcnden Geistes sich in ihnen nichts erklären laßt;sobald aber jeder Verfasser in seine Rechte tritt, siesich alle selbst erklären.
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Und beziehet sich nicht Lukas ausdrücklich aufdiese Rechte? Will er nicht alles von Anbeginnan sorgfältig erkundigt haben, daß ers mit Fleißordentlich schreibe? (Luc. i, 3. Apost.vi, i.) Werdies sagt, findet sich gewiß beleidigt, wenn manihm bei seiner Arbeit das, worauf er sich berufet,seinen Fleiß, seine Sorgfalt abspricht, und ihn demHauch einer Eingeistung Preis giebt, auf den sichder Nachläßigstc verlassen könnte. Alle Apostelbriefesind so charakteristisch nach Person, Zeit und Um-ständen , daß man in Petrus doch wahrlich keinenPaulus, in Paulus keinen Iakobus, und in allendreien keinen Johannes liefet. Die OffenbahrungJohannes selbst ist eine der künstlichsten Eomposi-tionen , die irgend eine Sprache ausstellen mag, vomAnfänge bis zum-Schluß des Schriftstellers eigensterIdiotismus.
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Wie in der Welt kam cs also, daß man, die-sem allem entsagend, jeder Naturempsindung Trotz