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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
Seite
132
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(Sirach 47, 9. 10. 16 18. 48, 27. 28.) Sowohlin diesem Buch als im Buch der Weisheit ist Weis-heit, die vom Himmel kommt, die innigste Freun-din, eine süße Zugendbraut erwählter Menschen,wohnend nur in reinen, in ruhigen Seelen. (WeiSh.1, 711.) Wie im heroischen Zeitalter AnhauchGottes vorzüglichen Muth, angestrengte Kraft, glück-liche Energie in Gedanken, Worten und Thatcnbezeichnet hatte; so bedeutete cs im milderen Zeit-alter die überlegende, reine, bessere Seele des Men-schen , Weisheit. Die bessere Seele des Men-schen , durch die er wahre Wissenschaft erlanget, dieseine Wecken reinigt, durch ftie er ruhig, milde,stark und groß wird.Ein Weiser, sagen sie, istin Allem mehr als ein Prophet. In diesem woh-net der Geist nur wenn er weissaget; von Jenemweichet er nie." Weisheitlehren nannten sie alsobesonders Sprüche des Geistes; ihrem Messiaseignen sie diese Gabe im vollesten Maas zu.

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Wer mag laugnen, daß nicht eben mit diesemCharakter die Evangelien ihren Christus bezeichnen ?Ein Geheimniß ruhet in ihm, das Geheimnis derWeisheit zum Glück der Menschen; dies hat ihmGott offenbaret. (Matth. 11,2b 3 e>.) Sanft-mulh und Güte ist sein heiliger Geist. (12,18 21.)Den Sinn der Wahrheit, des AuSdaurcns undinneren Friedens versprach er den Scinigcn alsseinen Geist, als seine Gesinnung.

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Wer wagcts, die Schriften der Apostel Schwär-mereien zu nennen? als hätten Energu menen