118 Vom Geist des Christenth u ms.
seinen belebenden Anhauch man als die constitui-rende Macht der Gemeine innig glaubte.
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Was soll also der niedrige Vorwurf, daß wennjene Betrüger auf ein Wort Petrus todt zur Erdestürzten, Er ihr Mörder gewesen ? (Apost. 5 , i— n.)Der Schrecken vor der erzürnten nahen Gottheit,die als der obwaltende Geist des Christenthums ge-glaubt ward, war ihnen tödtend. Eben dieses Glau-bens als einer Thatsache und seines Erfolgs halberwird die Geschichte erzählet.
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Und wer könnte es den Aposteln verübeln, daßsie ihr neues Institut mit Zauberern, herumziehen-den Teufelsbannern, gewinnbringenden Wahrsagernu. f. weder beflecken noch vermischen wollten? Dadiese betrügerische Künste dem Geist ihres In-stituts in der Wurzel zuwider waren. Mit demGlauben an Einen Gott, dessen Gegenwart siedurchdrange und belebte, mußte das Christcnthumstehen und fallen; dem Dienst der Dämonen warsalso ein unerbittlicher Feind. Es hieß den H. Geist,d. i. die Majestät des Christ enthu msbeleidigen, wenn man es mit der Magie ver-mischte.
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Eben also ist es nur Unverstand der Sache undZeit, wenn über das Empfangen des Gei-stes durch Auflegung der Hände unzeitigcrSpott getrieben wird, und so mannichfaltigcr Miß-