Vom Gcist des Christen ihn ms. 117
Geistes." In dieser Hinsicht wiederholet dasBuch von Anfänge an diesen Namen so oft, immermit Rücksicht auf die Constitution der Gemeine.Durch heiligen Geist waren den Aposteln vonChristo Verordnungen geschehen; in eben dem Gcistcrgieng an sie der Befehl, sich weder zu zerstreuen,noch unausgerüstet auf den Kampfplatz zu treten,bis sie die rüstende Kraft empfingen. (Apost. 1, 3 — 8.)Wie eine Gotteserschcinung wird die Ankunftdieses Geistes beschrieben, mit dem glücklichen Au-gurium, daß die Galiläersprache an den Boten derneuen Verkündigung verlöscht ist, indem allerleifremde Völker ihre Sprache, ihren Dialekt indieser neuen Mundart hören. Am ersten Tage derneuen Gesetzgebung schließt sich ein Kreis Geweihterzusammen, und bald werden alle Hoch begeistert.(Apost. 2 — 5 .) Schon bei der ersten Verantwortungberufen sich die Vertheidiger des Christenthums aufden Gcist, den Gott gegeben hat denendie Ihm gehorchten, als auf ihren mächtigenMitzeugcn." (Apost. 5 , 32 .) So kommen fernerhinin dieser Geschichte bei jeder Bestellung zum Dienstder Gemeine Kräfte, Gaben des Geistes inErwägung. (Apost. 6, 3 . 8. Kap. 7, 55 . Kap. 11.24.) Der Geist ists, der Aufseher setzet, der Lehrerund Gemeinen antreibt, warnet, oder durch sieweissagend deutet. (Apost. 8,29. 10,19. 11,28.i3,2. 4. 16, 6.7. 20, 23.28.) (Wer dem Gemein-wesen des Christenthums log, hatte nicht Menschen,(den Vorstehern desselben) sondern Gott gelogen,dessen niEi-zio:, seine Herzens - durchschauende, läu-ternde Gegenwart, so wie seinen lauternden Zug,