i>6 Vom Geist des CH r i freu k h u m s.
Idee zum Grunde, daß sie eine neue werdendeVerfassung des Geistes ihrem Ursprüngenach verkündigen, wie zweckmäßig ist ihnen alleserzählet! Der diese Zeit neuer Gaben den Menschenbringen sollte, muß der Höchstbegabte scyn,unter dem Anhauch göttlicher Kräfte gebildet. Beiseiner Ankunft reget sich das Sensorium der ge-genwärtigen nähern Gottheit hie und da; der alteGeist prophetischer Verkündigung spricht wieder; seinelängst verklungene Stimme lasset sich hören. (Lue.i, 41. 67.) Himmlische Boten dieser Verkündigungerscheinen; (Luc. 1, i 5 . 35 .) sogar der Ungeborneerfüllet einen Ungcbornen mit Freude, mit Leben.(Luc. 1, i 5 . 44.) Einen auf die Erscheinung derneuen Zeit hoffenden Greis treibt der Geist in denTempel , daß er die Erfüllung seines Wunsches seheund Kind und Mutter segne. (Luc. i, 26— 35 .)Endlich, da Christus dem kommenden Reich dcmü-thig sich selbst weihet, bewillkommt ihn der Geistder alten Weissagung; Ihm öffnet sich der Himmel,ihn nennet Gott seinen Liebling. (Zoll. 3 , 16. 17.)Voll Geistes Gottes thut Christus seine Werke; allent-halben ein Feind und Zerstörer des Reichs der Dä-monen. (Matth. 4, 1— 11. 12, 24---32. Joh. 3 ,5 — 2r. 4, 14. 5 , 25 . 6, 35 — 58 . 7, 37. 38 .)Einen Quell neuer Kräfte schildern die Evangelienin seiner Erscheinung, eine Geist- eine Feuer-taufe. —
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Auch der sogenannten Apostelgeschichte liegt keinandrer, als der Begriff zum Grunde, ,,dic neu ent-stehende Verfassung scy eine Einrichtung des