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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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115
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Vom Geist des ChristenthumS. n5

Aeon sich selbst ausschloß. Wenn hassende Theologenden Ausdruck mißbrauchten, oder jugendliche Neolo-gcn neue Bedeutungen der Sünde gegen den Geisterfanden; was thut das dem allen Evangelium,das sich seiner Zeit sehr verständlich ausdrückte? Aufjeden Schriftsteller des Alterthums könnte man ähn-lichen Spott werfen.

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Was soll der Scherz über den Anhauch Jesuan seine Jünger mit der Vollmacht, Sünde zu ver-geben und zu behalten? Der Ausdruck:Sündevergeben und behalten" war die gewöhnliche Formelder Bestellung eines Lehrers, der über Rein undUnrein, Erlaubt und Verboten gesetzmäßigurkheilen sollte. Wenn Christus seine bisherigenSchüler jetzt zu solchen Lehrern in einer neu zu er-richtenden Verfassung bestellte und der Auferwccktein seinem ihm wunderbar ncugeschenkten Leben ihnenals ein Göttlicher, als ein Gottgeweihter dastand,war es nicht der edelste Ausdruck, daß das Wortdieses Göttlichen, der Hauch seinesMundes, (-Malus numinis) ihnen dies Amtaufirug? Ohne Ceremonie der alten Zeit, ohne Auf-legung der Hände u. f. war sein Machtbesehl derin allen Evangelien stark bezeichnet wird, ihnenAnhauch der Gottheit.Fürchtet euch nicht!Mein Geist ist mit euch; ihr wirkt, ihr lehret inmeinem Namen."

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Lesen wir überhaupt die Evangelien an Stelleund Ort, und legen ihnen, wie es seyn muß , die

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