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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
Entstehung
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110
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HO Vom Geist des Christenthums.

Mg des Christcnthums anhören; olle finden in ihmihre Sprache, ihren Dialekt und Ausdruck. Einigespotten; andre werden irre; Petrus spricht, und ge-gen dreitausende treten sogleich in die Hoffnungendieses Gemeinglaubens durch den alle Völkerund Sprachen verbindenden Geist eines neuen Bun-des, einer neuen Constitution derVölker. (Jer. 3 r, 3 r.)

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Fortan sind alle bei einander, haben alle Dingegemein, und die Gunst des Volks ist mit ihnen.(Apost. 2, 42 47.) So schreitet das Werk wei-ter; die Geschichte, die Briefe der Apostel sindZeugen dieses Völker-sammlendcn Gei-stes. Alle sprechen von einer neuen Schöpfung,von einer aus allen Völkern sich sammlenden Chri-stengemeine.

VII. Geist Gottes, Haushalter und

Führer der Gemeine.

i.

Zu welchem Hauptbegriff leitet dies alles? Zudem, den das werdende Christenthum mit Eifer an-nahm : der Sammler, Ordner, Haushal-ter einer Gesammt-Christenheit, ihrLehrer, Führer, Beistand sey Gegen-wart Gottes und Christi, WohnungGottes im Menschen, die neue geistigeSchechina, der Herzen belebende, Menschen ver-bindende Geist. Dem gewohnten Ausdruck nach wardie Verfassung des ebraischen Volks durch den