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Religion und Theologie Theil 12 (1829) Christliche Schriften ; 2
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101
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Vom Geist des Christenthums. 101

Genius himmlischer Abkunft ist über fle olle hin-über; in einer höheren Region, leicht und glücklichwirkend. Ihm, dem Lieblinge Gottes ist alles mög-lich." (Joh. 3 , 27 35 .) In dieser Fülle vonGaben wird Christus von den Evangelisten dar-gestelll; eine Glorie, als des Einzigen, des Gott-erzeugten umgiebt ihn, Huld und Wahrheit. (I.1, 14.) Seines Weges gewiß, erscheint er in derFreude eines Bräutigams, der um sich Freude ver-breitet. (Joh. 3 , » 3 . 29. 3 o. Matth. 9, i 517.Luc. 4, 22. 32 .) Er flehet Gedanken; Kraft gehtvon ihm aus; sein Wort wirkt in die Ferne;das verborgene Geheimniß der Weisheit ist in ihm.(Matth. 811.) Wenn Petrus, als er auftrat,ihn in Kurzem darstellen will, spricht er:Ec warein Gottesmann, unter euch mit Thaten er-wiesen; gesalbt mit heiliger Kraft; Gott war mitihm." (Apost. 2, 22. 10, 38 .)

III. Geist Gottes, ein sich mitthcilendes Leben.

i.

Jede lebendige Gabe theilet sich mit.Gottnahm von dem Geist, der auf Mose war,und legte ihn auf die siebenzig Ael-rcsten des Volks, die seine Stelle vertretensollten." (4 Mos. ir, 26.) Diese Worte wurdender Text zu reichen Commentarcn. *) Der Bau

) ,,Der Geist, hieß es in der jüdischen Deutung,blieb bei Mose in seiner vollkommenen Kraft undgleichwohl ward den andern vom Geist Moses ihr